AFM rocken den Spätsommer mit U.D.O. und Nightmare!

Veröffentlicht auf von Daniel

Wanna rock, not pose! Wer die heißeste Zeit des Jahres - für Metalheads einfach nur als Festival-Saison bekannt - standesgemäß verabschieden will, der sollte sich diesen Spätsommer im Roster des Metal-Labels AFM Records umsehen. Dort nämlich wirft man mit den neuen Alben von NIGHTMARE und U.D.O. zwei hochkarätige Schwermetall-Outputs für Oldschool Fans auf den Markt.

Wem der Name U.D.O. zunächst nichts sagt: Die mehr als zwanzig Jahre alte deutsche Heavy Metal-Institution wurde von Udo Dirkschneider gegründet, nachdem er seinen Sängerposten bei keiner geringeren Band als ACCEPT aufgekündigt hatte. Das brandneue Album Dominator wird am 21. August erscheinen und hält, so viel sei verraten, was der Name verspricht. Zentnerschwer kämpft sich die Truppe durch elf stählerne Kompositionen, die an zahllosen Muskelkatern in der Nackenregion Schuld tragen werden. Rhythmisch-harte Songs, deren Refrains gerade die Prise Melodie enhalten, um als Hymne zu taugen - das sind die Trademarks der Formation, die ihre musikalischen Wurzeln auf Dominator zu keinem Augenblick leugnen. Neben dem Opener The Boogeyman und dem stampfenden Titeltrack überzeugen vor allem die Vorabsingle Infected und Heavy Metal Heaven. Und das gnadenlos coole Doom Ride, das pfeilschnelle Speed Demon, das beschwingt-swingende Devil's Rendevous, das mit starken Riffs gesegnete Black & White - ach, ihr versteht schon, worauf ich rauswill ...

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Im Folgemonat, genauer am 11. September, schicken AFM den musik-gewordenen Albtraum aller Spießbürger in die Arena: Die französische Gruppe Nightmare feiert 2009 ihr 30-jähriges (!) Bestehen und liefert mit Insurrection den hausgemachten Soundtrack zum Jubiläum. Insurrection klingt nach Riff-lastigem, traditionellem Power Metal im modernen und mächtig druckvollen Soundgewand, weckt dadurch Erinnerungen an weitaus jüngere Bands wie Iced Earth und Brainstorm. Highlights sind das knapp neun-minütige Three Miles Island und das melodische Legions Of The Rising Sun. Wer mehr erfahren will, muss sich noch etwas gedulden. Vorab gibt's von AFM Records jedoch zumindest einen kurzen Trailer:


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