Trends: Autodesign - Das 4-türige Coupé

Veröffentlicht auf von Daniel

Als Coupé im klassischen Sinne bezeichnete man bisher sportlich orientierte Fahrzeuge mit geschlossener Fahrgastzelle und zwei Türen. Was sich so trocken anhört, beschreibt den Großteil der schönsten Automobile, die jemals erdacht und gebaut wurden. Zu dieser Kategorie zählen der Mercedes-Benz 300 SL, besser bekannt als Flügeltürer, genauso wie der Ferrari Testarossa oder auch die riesigen Phantom Coupés aus dem Hause Rolls-Royce. Coupés zeichnen sich nüchtern betrachtet besonders dadurch aus, unpraktischer und meist teurer zu sein als ihre entsprechenden Limousinen-Pendants. So lässt sich deren Qualität kaum objektiv messen, sie resultiert viel mehr aus einem gefühlten Mehr an Sinnlichkeit und Ästhetik, Leidenschaft und Stil.

Vor nunmehr vier Jahren schickte Mercedes-Benz mit der CLS-Klasse das erste viertürige Coupé ins Rennen - und hatte Erfolg. So entwickelte sich diese Nische schnell zum Trend, mehrere Luxushersteller zogen in der Zwischenzeit nach und präsentierten eigene Vorstellungen von der perfekten Sportlimousine. Während viele potentielle Konkurrenten noch als Studien von Autoshow zu Autoshow tingeln, hat der Volumenhersteller Volkswagen bereits das Passat Coupé in seine Verkaufshallen gestellt.

Der Trend zu viertürigen Coupés und Sportlimousinen, Serien- sowie Vorserienmodelle - die folgende Bilderstrecke gewährt einen umfassenden Überblick:









 

Ob sich diese Trendwelle an der Rezession oder immer schärferen Umweltschutzvorschriften bricht, wird sich schon in naher Zukunft zeigen. Zumindest die ökologischen Hürden wurden längst in Angriff genommen: BMW und Fisker bieten ihre Modelle ab diesem Jahr mit Hybridmotor an, der Panamera soll folgen. Doch die Vernunft spielt eine untergeordnete Rolle, hier im Revier der viertürigen Luxuscoupés.

[Quelle der Fotos: immer jeweiliges Werk]

Veröffentlicht in art & design

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